Aktuelles
Neuigkeiten und Veranstaltungen
Wir sammeln Spenden für den Wünschewagen
Unser diesjähriges Dankopfer für ein Herzensprojekt
Am 02. Oktober feiern wir wieder Erntedank. Auch in diesem Jahr wollen wir ein Dankopfer für ein wichtiges soziales Projekt sammeln und weitergeben.
Wir möchten den Wünsche-Wagen des ASB unterstützen.
Der ASB ist der Arbeiter-Samariter-Bund, eine soziale Organisation.
Der Wünsche-Wagen ist ein Projekt für schwer kranke Menschen.
Er ist gedacht für Menschen, die bald sterben müssen.
Der Wünsche-Wagen unterstützt besondere Wünsche in der letzten Lebens-Phase.
Noch einmal ans Meer fahren.
Noch einmal ein Konzert besuchen.
Noch einmal ins Stadion.
Noch einmal Freunde oder Familie besuchen.
Das Projekt lebt nur von ehren-amtlichen Helfern und von Spenden.
Die Wünsche sind für Fahrgäste und ihre Begleitpersonen kostenfrei.
Beförderung im Liegen ist möglich. Die nötige medizinische Versorgung ist inklusive.
Mit unserer Hilfe kann der ASB Menschen einen letzten Wunsch erfüllen. Wir sammeln Spenden bis zum 28.09.2026. Jeder noch so kleine Betrag hilft. Wenn Sie sich an der Spendensammlung beteiligen möchten, können Sie Ihre Spende in jeder unserer Geschäftsstellen abgeben. Wir leiten den gesamten Betrag an das Projekt Wünschewagen des ASB weiter.
Mehr Infos zum Projekt finden Sie unter www.wuenschewagen.de
25 Jahre Haus an der Justus-Jonas-Kirche
Buntes Sommerfest des Wohnverbundes zum Jubiläum
Seit 25 Jahren gibt es das Haus an der Justus-Jonas-Kirche. Das haben wir mit einem besonderen Sommerfest gemeinsam mit Bewohner/innen, Angehörigen und Mitarbeitenden gefeiert. Ein schöner Sommertag im August ermöglichte ein ausgelassendes Fest unter freiem Himmel auf dem großzügen Außengelände des Hauses.
Das Fest begann mit einer Andacht, gestaltet von Pfarrerin Elisabeth Alper-von Biela und dem Chor der Nordthüringer Lebenshilfe. Frau Alpers-von Biela fragte Bewohnerinnen und Bewohner, was ein gutes Zuhause ausmacht und was sie an ihrem Zuhause wichtig finden. Ein Bewohner sagte spontan: "Die Gemeinschaft". Wie wichtig ein gutes Miteinander ist, davon sang auch der Chor im Motto-Song der Nordthüringer Lebenshilfe "Miteinander - Du und ich". Ein Dach und ein fester Boden, Sicherheit und Geborgenheit, all das gehört ebenfalls zu einem Zuhause, in dem Menschen sich wohl fühlen. Pfarrerin Alpers-von Biela bat um Gottes Segen für alle, die im Haus an der Justus-Jonas-Kirche leben und arbeiten und überreicht zum Geburtstag der Einrichtung ein Segenskreuz für das Haus.
Erfolgreich beim Stadtradeln dabei
Auch in diesem Jahr hat sich unser Unternehmen wieder mit viel Engagement am Stadtradeln beteiligt. Gemeinsam haben unsere Mitarbeitenden ordentlich Kilometer gesammelt und dabei gleich mehrere tolle Platzierungen erreicht. Besonders freuen wir uns über unseren aktivsten Radler des Landkreises, der im Aktionszeitraum beeindruckende 1.134 Kilometer erradelte. Auch als Team konnten wir uns einen starken 7. Platz – bzw. Platz 4 ohne Berücksichtigung der Schulen – in der Kategorie „Radelaktivstes Team“ sichern. Insgesamt kamen dabei stolze 4.773 Kilometer zusammen. In der Kategorie „Mitgliederstärkstes Team“ erreichten wir mit 25 aktiven Teilnehmerinnen und Teilnehmern den 8. Platz – bzw. Platz 5 ohne Schulen. Diese Ergebnisse zeigen: Gemeinsam macht Radfahren nicht nur Spaß, sondern bringt uns auch ordentlich voran. Wir bedanken uns bei allen Mitradelnden und freuen uns schon auf das nächste Stadtradeln 2027!
35 Jahre
Nordthüringer Lebenshilfe feiert Jubiläum
Seit 35 Jahren gibt es die Nordthüringer Lebenshilfe im Landkreis Nordhausen.
Wir feiern diesen besonderen Geburtstag im Jahr 2026 auf vielfältige Art und Weise. Auf ein bereichsübergreifendes Mitarbeiterfest Ende Mai folgte nun ein großes Jubiläumsfest für die Werkstattbeschäftigten und deren Angehörige.
Der Einladung zum Fest auf dem Gelände der Werkstatt folgten am Freitag zahlreiche langjährige Wegbegleiter der Einrichtung sowie Vertreter von Stadt, Landkreis und Kirchenkreis.
Werkstattrat im Austausch mit dem Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen
Der Werkstattrat der Nordthüringer Werkstätten begrüßte kürzlich den Thüringer Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen, Dennis Petschner und seine beiden Mitarbeiterinnen Frau Sabine Feuer und Frau Martina Beez zu einem Informations- und Austauschbesuch.
Begleitet wurde er von Stefan Nüßle, 1. Beigeordneter des Landkreises Nordhausen, Marcel Hoffmann, Fachgebietsleiter für Inklusion und Teilhabe im Landratsamt Nordhausen, sowie Frau Lunk, Kommunale Beauftrage für Menschen mit Behinderungen.
Im Mittelpunkt des Besuchs stand das Gespräch mit dem Werkstattrat.
In offener Atmosphäre wurden aktuelle Themen aus dem Werkstattalltag, Fragen der Mitbestimmung sowie Herausforderungen und Perspektiven für Menschen mit Behinderungen diskutiert. Die Mitglieder des Werkstattrates nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen und Erfahrungen direkt einzubringen. Der Besuch verdeutlichte die Bedeutung des regelmäßigen Austauschs zwischen Interessenvertretungen, Verwaltung und Leistungserbringern. Alle Beteiligten waren sich einig, dass die aktive Beteiligung von Menschen mit Behinderungen ein wichtiger Baustein für eine inklusive Gesellschaft ist.
Neue T-Shirts für unsere Kita
Einheitlich unterwegs
Ab sofort sind unsere Kinder mit neuen Kita T-Shirts im einheitlichen Design unterwegs. Das neue Logo und die frischen Farben sorgen für einen schönen Wiedererkennungswert und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Möglich gemacht wurde die Anschaffung durch die Pfandbon- Spendenaktion "Pfandtastisch helfen" im Tegut Markt Nordhausen- Salza. Wir bedanken uns herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern.
Unsere Kinder tragen die neuen T-Shirts mit Stolz - und wir finden, sie sehen großartig darin aus!
Alljährliche Tradition
Rolandgruppe
Wie jedes Jahr begrüßten wir die Nordhäuser Rolandgruppe in der Hauptwerkstatt der Nordthüringer Lebenshilfe.
Vereint mit unserer hauseigenen Rolandgruppe wurde viel gelacht und getanzt, wie immer perfekt musikalisch umrahmt von der legendären Blasmusikkapelle.
Wir sagen Danke für den Besuch und freuen uns auf das nächste Jahr!
Wir sind Werkstatt-Räte!
Drei Mitglieder des Werkstattrates haben an dem Workshop "Wir sind Werkstatt-Räte!" in Bad Kösen teilgenommen. In diesem kompakten Workshop bekamen wir das wichtigste Grundwissen für unsere Arbeit im Werkstattrat. Es wurde über Rechte, Pflichten und Aufgaben, sowie über eine gute Zusammenarbeit im Team, mit der Vertrauensperson und der Werkstattleitung gesprochen. Mit kurzen Rollenspielen wurde geübt, wie wir unsere Aufgaben sicher und selbstbewusst wahrnehmen können – mit klarer Körpersprache, Stimme und Auftreten.
Euer Werkstattrat
Fußballer der Nordthüringer Lebenshilfe sind Vizemeister!
Am 19.05. bis 20.05.2026 fand in Bad Blankenburg die 25. Thüringer Fußball-Landesmeisterschaft der Werkstätten für Menschen mit Handicap statt.
Als Vizelandesmeister startete das Team der Nordthüringer Lebenshilfe motiviert ins Turnier. Nach der Vorrunde sicherte sich das Team mit fünf Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage - 16 Punkten und einem Torverhältnis von 10:1 Toren, den dritten Platz in der Tabelle. Damit qualifizierten sie sich für die Finalrunde in der Leistungsgruppe 1. In der Finalrunde, bei der vier Teams im Jeder gegen Jeden-Modus um den Titel kämpften, zeigte das Team nochmal sein Können. Zwei Spiele wurden gewonnen, eins ging verloren. Am Ende bedeutete das den zweiten Platz und den Vizemeistertitel!
Harztorlauf 2026
Nordthüringer Lebenshilfe holt Bronze
Bei sommerlichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein fand der diesjährige Harztorlauf am 3. Mai statt. Ein Event, das den Teilnehmern alles abverlangte. Mittendrin: die 2. Staffel der Nordthüringer Lebenshilfe, die sich am Ende über einen verdienten 3. Platz in der Teamstaffelwertung freuen durfte.
Patricia Bösenberg, Oliver Hentschel, Daniel Telemann und Peter Schulze gingen als prämierte Staffel aus dem Lauf hervor und lieferten eine beeindruckende Leistung ab. Doch sie waren nicht allein: Auch zahlreiche weitere Mitarbeitende der Nordthüringer Lebenshilfe nahmen am Lauf teil und sorgten gemeinsam für eine starke Präsenz des Teams.
Besonders erwähnenswert: Die Medaillen für alle Läuferinnen und Läufer wurden in den Werkstätten der Lebenshilfe handgefertigt. Ein Detail, das dem Erfolg eine ganz persönliche Note verleiht.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Helferinnen und Helfern, die hinter den Kulissen dafür gesorgt haben, dass der Harztorlauf zu einem gelungenen Erlebnis für alle wurde.
Die Nordthüringer Lebenshilfe blickt stolz auf diesen Tag zurück und freut sich schon auf das nächste Mal.
Verabschiedung Vertrauensperson
Danke für viele Jahre Engagement! 🙏
Der Werkstattrat der Nordthüringer Werkstätten hat sich in seiner Sitzung am 10.03.2026 von seiner langjährigen Vertrauensperson, Herrn Thomas Müller, verabschiedet.
In einer gemeinsamen Runde wurde die Gelegenheit genutzt, um Danke zu sagen und auf die gemeinsame Zeit zurückzublicken.
Herr Müller hat den Werkstattrat über viele Jahre hinweg mit großem Engagement begleitet, unterstützt und stets ein offenes Ohr für die Anliegen der Beschäftigten gehabt.
Die Zusammenarbeit war geprägt von Vertrauen, Respekt und einem wertschätzenden Miteinander.
Der Werkstattrat, die Geschäftsführung sowie die Werkstattleitung bedanken sich herzlich für die wertvolle Unterstützung und das langjährige Engagement.
Besuch Youcan! Fachkongress in Leipzig
Besuch des Fachkongresses youcan!
In der Zeit vom 11.03.2026 bis 13.03.2026 findet in Leipzig der Fachkongress You can! Fachkongress für Inklusion im Arbeitsleben statt. Mitarbeitende und Beschäftigte unserer Werkstatt waren am 12.03.2026 vor Ort, um sich über aktuelle Entwicklungen und innovative Ansätze rund um Inklusion im Arbeitsleben zu informieren.
Der Kongress bringt Fach- und Führungskräfte, Werkstattbeschäftigte, Werkstatträte sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Ziel ist es, Ideen auszutauschen, neue Impulse zu setzen und gemeinsam die Zukunft inklusiver Arbeit weiterzuentwickeln. Neben Fachvorträgen und Diskussionen bietet auch eine Ausstellung Einblicke in Projekte, Dienstleistungen und Produkte rund um Teilhabe am Arbeitsleben.
Für unsere Mitarbeitenden und Beschäftigten war der Besuch eine wertvolle Gelegenheit, neue Perspektiven kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Inspiration für die weitere Arbeit mitzunehmen.
Cup an der Leinequelle
Zweiter Platz für die Fußballer der Nordthüringer Lebenshilfe
Das sportliche Jahr 2026 beginnt für die Fußballer der Nordthüringer Lebenshilfe mit einem zweiten Platz beim 14. Cup an der Leinequelle. Ausgerichtet wurde das Turnier von der Lebenshilfe Leinefelde-Worbis e.V..
Insgesamt nahmen sieben Mannschaften teil, gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“. Die Spieler der Nordhäuser Mannschaft holten in den sechs Begegnungen vier Siege und ein Unentschieden. Sie unterlagen lediglich dem späteren Turniersieger, der Mannschaft der Raphaelsgesellschaft aus Heiligenstadt. Mit 13 Punkten und einem Torverhältnis von 19:3 Toren belegte das Team der Nordthüringer Lebenshilfe den zweiten Platz.
Die Treffer erzielten Felix Seidel (9), Stefan Krummrich (7), Thomas Fiddrich (2) und Uwe Becker (1).
Marko Gaßmann und Stefan Kronberger (Trainer)
Zertifikatslehrgänge für Menschen mit Beeinträchtigung
Nordthüringer Lebenshilfe stärkt die berufliche Bildung
Die Werkstätten der Nordthüringer Lebenshilfe sind seit 1. März 2026 Mitglied im Netzwerk Zertifikatslehrgänge der integraMensch aus Bamberg.
Das Ziel dieses Netzwerkes ist die Einbeziehung von Menschen mit Behinderung in das System der regulären Aus- und Weiterbildung. Dazu werden Zertifikatslehrgänge bereitgestellt, die von Kammern oder Fachschulen für betriebsinterne Berufsbildungs- und Arbeitsplätze zertifiziert sind.
Job Coach Stefan Kronberger, pädagogische Leitung Melanie Schimmel, Sozialarbeiterin Kerstin Benke und Werkstattleiter Karsten Sochurek (von links) setzen mit der Einführung der Lehrgänge ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung der beruflichen Bildung von Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen und Menschen mit psychischen Erkrankungen in unseren Werkstätten.
Aktiv gegen Gewalt
Hier finden Sie unsere Beschwerdestellen.
Wir wollen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, d.h. allen Menschen, die sich uns anvertrauen, Lebens- und Aktionsräume bieten, in denen sie ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und ihre Begabungen entfalten können.
Unsere Einrichtungen und Angebote sollen geschützte Orte sein, an denen Menschen sich angenommen und sicher fühlen. Deshalb setzen wir uns aktiv auf allen Ebenen und in allen Bereichen für Gewaltschutz ein.
In den verschiedenen Arbeitsfeldern arbeiten wir mit entsprechend angepassten Gewaltschutzkonzepten sowie Kinderschutzkonzepten. Diese werden regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.
Wir haben ein transparentes Beschwerdemanagement und informieren über interne sowie externe Beschwerdestellen. Diese finden Sie hier.
Unser Erntedankgottesdienst
Danke sagen und Gutes tun
Wenn wir in der Nordthüringer Lebenshilfe miteinander Erntedank feiern, dann schauen wir bewusst auf alles, wofür wir dankbar sein können. Und da ist so vieles zu nennen. Wir dürfen in Frieden leben, wir haben Essen und Kleidung und ein Dach über dem Kopf.
Wir wissen, dass es Menschen gibt, die große Sorgen haben oder denen das Nötigste zum Leben fehlt. Deshalb sammeln wir jedes Jahr ein Dankopfer, das wir für einen guten Zweck weitergeben. Wir haben uns diesmal für zwei wichtige soziale Projekte der Caritas in Nordhausen entschieden. Die Caritas betreibt in der Landgrabenstraße ein Haus. Dort gibt es den Club Caritas und die Tauschbörse. Der Club Caritas ist ein offener Treff für Kinder und Jugendliche. Hier können sie ihre Freizeit verbringen und bekommen auch Hilfe bei den Hausaufgaben. In der Tauschbörse kann man gut erhaltene Kleidung und Spielzeug tauschen. Es gibt auch Beratung im Haus. Und es gibt besondere Projekte wie zum Beispiel die „Mut-Macherinnen“. Das ist ein offenes Angebot für Frauen und Familien. In dem Haus helfen viele Ehrenamtliche mit. Ein Förderverein unterstützt diese wichtige Arbeit, die auch auf Spenden angewiesen ist. Wir möchten mit unserer Spende dazu beitragen, dass es das Haus und seine Projekte auch in Zukunft gibt.
Aus allen Bereichen kamen Spenden – von Mitarbeitenden ebenso wie von Beschäftigten und Bewohnern und auch von einigen Angehörigen. Jeder gibt, was er kann und möchte und so kam durch kleine Münzbeträge ebenso wie durch Scheine ein Betrag zusammen, den wir auf insgesamt 1.800,- aufrunden konnten. Vereinsvorsitzender Norbert Klodt nahm den Scheck dankbar entgegen in diesem Gottesdienst, in dem sich alles um das Thema Wasser drehte. Blumen und Bäume, Menschen und Tiere brauchen Wasser zum Leben. Und gute soziale Projekte brauchen finanzielle Unterstützung, um zu überleben. Daher ein herzliches Dankeschön an alle Spenderinnen und Spender!
Wir danken außerdem allen Mitwirkenden an diesem Gottesdienst: Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeitenden unserer besonderen Wohnformen, den Beschäftigten der Werkstatt, Pfarrerin Elisabeth Alpers-von Biela, Herrn Gunst für die Technik, Herrn Westphal für sein Orgelspiel, dem Chor der Einrichtung sowie allen fleißigen Helfer/innen im Hintergrund. Gemeinsam haben wir ein schönes Erntedankfest feiern können.
Baumspende und Pflanzaktion
Gemeinsam für den Stadtwald
Am vergangenen Dienstag wurde die Spendenaktion der Nordthüringer Lebenshilfe für den Stadtwald Nordhausen erfolgreich umgesetzt. Werkstatt-Beschäftigte aus der Garten- und Landschaftspflege, Teilnehmer aus dem Berufsbildungsbereich sowie Vertreter des Werkstattrates und der Brandschutzgruppe trafen sich bei bestem Herbstwetter auf dem Parkplatz des Schullandheims Harzrigi. Von dort aus starteten die Helfer, um unter fachmännischer Anleitung des Stadtförsters Herrn Axt die 200 gespendeten Bäume einzupflanzen. Zuvor hatte der Werkstattrat der Einrichtung mit zahlreichen Aktionen für deren Finanzierung gesammelt. Gemeinsam packten alle tatkräftig mit an, um unserem Stadtwald wieder neue grüne Hoffnung zu schenken.
Ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Nachhaltigkeit und Verantwortung - danke an alle für die tatkräftige Unterstützung!
Neue Selbsthilfegruppe
Ankerzeit für Angehörige
Die Selbsthilfegruppe für Angehörige psychisch erkrankter Menschen im Landkreis Nordhausen hat sich einen Namen gegeben: ANKERZEIT - Halt in stürmischen Zeiten.
Das nächste Treffen findet am 4.11.2025 um 16.30 Uhr in der Tagespflege im Grimmelhof statt. Ab Dezember trifft sich die Gruppe monatlich an jedem ersten Dienstag des Monats.
Eine psychische Erkrankung beeinträchtigt die erkrankten Personen erheblich. Sie greift massiv in das tägliche Leben ein. Aber auch Familien und Angehörige sind durch die Auswirkungen oft sehr stark belastet. Nicht selten müssen Angehörige mit Enttäuschungen oder Schuldgefühlen fertig werden.
Hilfreich ist es, wenn man dann nicht allein bleibt mit den Sorgen. Es tut gut, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und von den Erfahrungen anderer zu profitieren. Neben professioneller Unterstützung z.B. durch Therapeut/innen kann der Austausch in einer Selbsthilfegruppe eine entscheidende Hilfe sein.
Bei der Nordthüringer Lebenshilfe wissen wir, welche Chancen Selbsthilfegruppen bieten. Darum begrüßen wir es sehr, dass Angehörige von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Nordhausen eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen haben. Sie ist offen für Ehepartner, Geschwister, Eltern, erwachsene Kinder oder auch enge Freunde der Betroffenen.
"Es ist keine Schwäche, um Hilfe zu bitten. Es ist ein Zeichen von Stärke und Selbstfürsorge." Mit diesem Satz möchten die Mitglieder weitere Angehörige ermutigen, Kontakt aufzunehmen.
Wer das Angebot kennenlernen möchte, kann sich unter angehoerige@psych-nordhausen.de melden oder bei der Selbsthilfekontaktstelle des Landratsamtes Nordhausen unter gesundheitsfoerderung@lrandh.thueringen.de oder telefonisch unter 03631/ 911 5402 bzw. 03631 / 911 5403.
Sommerfest der Werksätten
Am 20. Juni fand auf dem Außengelände unserer Hauptwerkstatt das jährliche Sommerfest für die Beschäftigten statt. Zahlreiche Stände von externen Partnern luden zum Mitmachen ein. Auch die Mitarbeitenden der Werkstatt hatten viele kreative und sportliche Angebote für die Beschäftigten vorbereitet.
Beschäftigte aktiv beim Stadtradeln
Herzlichen Glückwunsch an Doreen Kühlewind für über 200 Kilometer!
Wie schon im Vorjahr beteiligte sich die Nordthüringer Lebenshilfe am Stadtradeln unseres Landkreises vom 19.05. bis 08.06.2025. Wir unterstützen diese Aktion gern, denn sie ist gut für das Klima und für unsere Gesundheit. 36 Personen gingen diesmal für unsere Einrichtung an den Start. Vor allem Mitarbeitende aus verschiedenen Bereichen waren dabei, aber auch einige Angehörige und Freunde. Und auch Werkstattbeschäftigte waren unter den Radlern. Die erfolgreichste von ihnen ist Doreen Kühlewind. Mit 206,9 Kilometern belegte sie Platz 1 unter den Werkstattbeschäftigten und Platz 7 in der Gesamtwertung der Nordthüringer Lebenshilfe.
Kerstin Benke, Leiterin des Begleitenden Dienstes, gratulierte Frau Kühlewind zu dieser tollen sportlichen Leistung und überreichte ihr eine eigens in den Werkstätten angefertigte Medaille. Erreicht hat Frau Kühlewind die Kilometerzahl übrigens ganz ohne elektrische Unterstützung.
Wir danken allen, die sich für die Lebenshilfe am Stadtradeln beteiligt haben. Insgesamt haben wir als Team 6.399 km erradelt und damit 1.049,5 kg CO2 vermieden. Dank der großen Resonanz sowie einzelner Spitzenradler, die über 1000 Kilometer für uns fuhren, erreichten wir dieses Jahr Platz 2 im Landkreis Nordhausen.
Neues Logo und neue Farben
Ein Bus der Nordhäuser Stadtwerke stand vor wenigen Tagen für einen Fototermin bei der Nordthüringer Lebenshilfe auf dem Hof, umringt von zahlreichen Mitarbeitenden und Beschäftigten. Der Linienbus zeigt als extragroße Werbefläche, woran die Einrichtung gemeinsam mit der Werbeagentur Landsiedel/Müller/Flagmeyer seit Monaten arbeitet: Nach über 30 Jahren präsentiert sich die gemeinnützige GmbH mit neuem Logo und neuen Farben.
Die Kombination von grün und blau greift die Farben der Gesellschafter auf, nämlich die der Lebenshilfe Kreisvereinigung Nordhausen e.V. und des evangelischen Kirchenkreises Südharz. Auch das Logo symbolisiert mit seinen zwei ineinandergreifenden Halbkreisen die gleichberechtigte Zusammenarbeit der beiden Partner.
Im neuen Logo steckt noch mehr. Es soll bildlich unterstreichen, was der Slogan der Nordthüringer Lebenshilfe beschreibt: „Miteinander – Du und Ich.“ Wo Menschen zusammenkommen und einander unterstützen, beginnt echte Teilhabe. Jede und jeder hat etwas beizutragen in unserer Gesellschaft. Umgekehrt ist jede und jeder manchmal auf Unterstützung angewiesen.
Als diakonischer Träger im Landkreis Nordhausen setzt sich die Nordthüringer Lebenshilfe für eine barrierefreie Gesellschaft ein, in der Vielfalt selbstverständlich ist. Die gemeinnützige GmbH unterstützt Menschen mit Beeinträchtigung dabei, ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu führen. Die differenzierten Angebote des Trägers sollen Menschen aller Altersgruppen aktive und gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Wichtiger lokaler Partner ist dabei der Landkreis Nordhausen als Träger der Eingliederungshilfe. Mit über 300 Mitarbeitenden ist die Nordthüringer Lebenshilfe ein bedeutender Arbeitgeber in der Region.
Abschied und Neubeginn am Förstemannpark
Neues Leitungsteam für unser Haus am Förstemannpark
Der 24. Januar 2025 war der letzte Arbeitstag von Dagmar Höppner, ihr Renteneintritt stand nach über 23 Jahren engagierter Leitungstätigkeit in der Lebenshilfe vor der Tür. Geplant hatte die Leiterin, diesen Tag ganz ordnungsgemäß mit den notwendigen letzten Übergaben abzuschließen. Indes sorgten die Mitarbeitenden und Bewohner vom Haus am Förstemannpark für eine Überraschung. Mit einem unterhaltsamen Programm und emotionalen Worten würdigten sie das langjährige Engagement ihrer Leiterin. Geschäftsführerin Jana Lenz weiß, welche Lebensleistung hinter der Leitungsaufgabe steckt: Die Wohneinrichtung ist einzigartig in der Region und bietet Menschen mit schweren und multiplen Behinderungen und hohem Unterstützungsbedarf einen geschützten Lebensraum. Zum Konzept gehört ein separater Förderbereich für eine sinnvolle Tagesstruktur. Auch Menschen mit komplexen hirnorganischen Erkrankungen die notwendige Begleitung für ein möglichst selbstbestimmtes und erfülltes Leben zu geben, ist der Anspruch des Hauses. Frau Höppner bringt es auf den Punkt: "Auch wer nicht zählen kann, zählt. Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen.
Diesen Anspruch gibt Dagmar Höppner weiter an die neue Leitung des Hauses. Patrick Elstner, Wohnverbundsleiter der Nordthüringer Lebenshilfe und zuständig für drei weitere Häuser des Trägers, übernimmt zukünftig die Gesamtleitung der besonderen Wohnformen. Unterstützt wird er vor Ort von Teamleiter Sascha Marquardt. "Herr Marquardt ist bereits seit mehr als acht Jahren im Haus am Förstemannpark tätig, er kennt die Bewohner und das Team und weiß um die Herausforderungen der intensiven Förderung und Betreuung", so Geschäftsführerin Jana Lenz. "Ich bin dankbar, dass wir mit Wohnverbundsleiter Patrick Elstner und Teamleitung Sascha Marquardt ein kompetentes Duo für die Leitungsübernahme gefunden haben." In diesem Wissen kann Dagmar Höppner leichten Herzens ihren wohlverdienten Ruhestand antreten.
Sommerfest 2024 Haus „An der Justus-Jonas-Kirche“
Unser diesjähriges Sommerfest war ein voller Erfolg, und alle Beteiligten hatten sehr viel Spaß.
Die Bewohner*innen und Gäste wurden mit einem Glas Sekt auf dem Gelände an der Justus-Jonas-Kirche empfangen.
An der Bar gab es im Anschluss eine große Auswahl an gekühlten Getränken und auch das Buffet zum Abendessen ließ keine Wünsche offen.
Unser Programm startete mit der Vorstellung des neuen Bewohnerbeirates und die ehemaligen Mitglieder wurden verabschiedet. Im Anschluss daran stieg die Spannung, denn es wurde eine Feuershow der besonderen Art vorgeführt.
Für viel Stimmung sorgten die Tänzerinnen des Karnevalsvereins Großfurra, welche mit ihren Tanzeinlagen das Publikum begeisterten.
Natürlich gab es auch in diesem Jahr wieder Bewohner*innen, die sich auf das Fest vorbereitet hatten und selbst einen kleinen Programmpunkt auführten.
Nach dem großzügigen Abendessen gab es noch eine besondere Überraschung für alle Gäste, das Eiscafé Verona hatte uns eine Eistorte gesponsert, welche bei den Gästen sehr viel Freude auslöste.
Den restlichen Abend bis Mitternacht verbrachten die Bewohner*innen und Gäste bei guter Musik auf der Tanzfläche und beim gemütlichen Beisammensitzen.
Ein großes Dankeschön geht an alle Mitarbeitenden, die diesen Tag zu etwas ganz besonderem gemacht haben.
Patrick Elstner
Leiter Wohnverbund